Strategie statt Pandemie

Sicherheit durch Speicheltests auf SARS-CoV-2 kombiniert mit Fragebogen für Arbeit, Reisen und Kulturveranstaltungen

Die klassischen Abstrich-Tests sind aufwändig, brauchen geschultes Personal und lassen sich kaum regelmäßig wiederholen. PCR-Analysen mit Pooling aus selbst gewonnenen Speichelproben schon. Kombiniert mit Fragebögen zu Risikoumständen entsteht so eine kontinuierliche, passgenaue Risikoanalyse für den jeweiligen Kontext. Die UMM erprobt als Arbeitspaket in B-FAST derartige, konkrete Lösungsstrategien in der Pandemie für Arbeitsumfeld, Kulturveranstaltungen und Reisen. B-FAST ist ein Teilprojekt des Netzwerks Universitätsmedizin zu COVID-19.

Die klassischen Abstrich-Tests sind aufwändig, brauchen geschultes Personal und lassen sich kaum regelmäßig wiederholen. PCR-Analysen mit Pooling aus selbst gewonnenen Speichelproben schon. Kombiniert mit Fragebögen zu Risikoumständen entsteht so eine kontinuierliche, passgenaue Risikoanalyse für den jeweiligen Kontext. Die UMM erprobt als Arbeitspaket in B-FAST derartige, konkrete Lösungsstrategien in der Pandemie für Arbeitsumfeld, Kulturveranstaltungen und Reisen. B-FAST ist ein Teilprojekt des Netzwerks Universitätsmedizin zu COVID-19.

Teil des Netzwerks Universitätsmedizin zur COVID-19 Bekämpfung

Deutschlandweiter Zusammenschluss von 25 Universitätskliniken

Leitung Arbeitspaket 6: UMM & UKK

Prof. Dr. Joachim E. Fischer von der Universitätsmedizin Mannheim und Prof. Dr. Oliver Cornely von der Uniklinik Köln leiten das Arbeitspaket "Risikobereiche" im Rahmen von B-FAST

Fokus der UMM auf 3 Bereiche: Arbeitsumfeld, Kulturereignisse, Reisen

Entwicklung und Implementierung von Teststrategien für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche

Leitungsstruktur B-FAST

B-FAST UMM als Teilprojekt in B-FAST

Das übergeordnete Projekt B-FAST (Bundesweites Forschungsnetz Angewandte Surveillance (Überwachung) und Testung) ist ein Projekt des Nationalen Forschungsnetzwerks der Universitätsmedizin (NUM) in Deutschland, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), um zur Bewältigung der Corona-Pandemie (COVID-19) beizutragen. B-FAST hat das primäre Ziel, eine nachhaltig einsetzbare, skalierbare und auf zukünftige Pandemien übertragbare Surveillance- (Überwachungs-) und Teststrategie zu entwickeln und in unterschiedlichen Anwendungsbereichen (z. B. Schulen und KiTas, prekäre Wohnverhältnisse, Kulturereignisse, Kliniken, etc.) zu erproben. Somit soll durch die Kombination von nichtmedizinischen und medizinischen Maßnahmen (z. B. Tests) die Ausbreitung des pandemischen Erregers weitgehend eingedämmt werden.

Im ersten Schritt geht es um die Etablierung einer Zentralstruktur und die Koordination zwischen Universitätskliniken, dem Robert Koch-Institut (RKI) und anderen öffentlichen und nicht öffentlichen Partnerinnen und Partnern, um strukturierte Datensätze auszutauschen und zusammenzuführen. Um die Corona-Pandemie (COVID-19) langfristig zu kontrollieren, sollen Neuinfektionen früh erfasst und Infektionsketten frühzeitig aufgedeckt werden. Außerdem soll die Versorgung von Patientinnen und Patienten und das Krisenmanagement schnell und unmittelbar durch neue Erkenntnisse unterstützt werden.

Während primär die Eindämmung der aktuellen COVID-19 Pandemie im Vordergrund steht, soll durch das B-FAST Netzwerk eine übergreifende Surveillance- und Teststrategie für zukünftige Pandemien langfristig und adaptierbar erstellt werden.

Die Universitätsmedizin Mannheim (UMM) konzentriert sich im Rahmen von Arbeitspaket 6 (Risikobereiche) von B-FAST auf die Erarbeitung von Lösungskonzepten für die Bereiche Arbeitsumfeld, Kulturveranstaltungen und Reisen (B-FAST UMM). 

Risikobereiche

Im Rahmen von B-FAST, sucht das Arbeitspaket 6 „Risikobereiche“ (Leitung Prof. O. Cornely, Köln; Prof. J. Fischer, Mannheim) nach Strategien für verschiedene Risikobereiche während der Pandemie. 

Grundsätzlich erfolgte die Corona-Pandemie (COVID-19) in Deutschland vorrangig in fünf Bereichen, wobei die Verbreitung in der Vergangenheit bevorzugt durch asymptomatische oder oligosymptomatische Infizierte entstand: Pflegeheime, Wohnsituationen, Kulturereignisse, Arbeit, Reisen. 

In Mannheim werden im Rahmen des Arbeitspakets 6 von B-FAST spezifische Vorhaben für Kulturereignisse, Arbeit und Reisen umgesetzt.

B-FAST
Strategie B-FAST

Strategie-Entwicklung

Die Pilotierung von Strategien in den oben genannten Risikobereichen ist das primäre Ziel dieses Verbundes aus Forschern an der Universitätsmedizin Berlin, Bochum, Göttingen, Köln, Lübeck, Mainz, Mannheim und Marburg sowie dem Max-Planck-Institut in Göttingen.

Außerdem soll die Messung und Modellierung der Ausbreitung von menschlichen Aerosolen und Tröpfchen die Entwicklung von situationsspezifischen Maßnahmenempfehlungen ermöglichen (Z-Projekt). 

Projektpartner

Das Mannheimer Institut für Public Health, Sozial- und Präventivmedizin (MIPH) arbeitet mit den folgenden Projektpartnern zusammen, um die Projektaktivitäten in den einzelnen Bereichen umzusetzen. 

Netzwerk B-FAST

25 deutsche Universitätskliniken arbeiten im Rahmen des B-FAST-Projektes zusammen, um die Corona-Pandemie einzudämmen. 

Netzwerk Universitätsmedizin

Team B-FAST UMM

Das Team am Mannheimer Institut für Public Health, Sozial- und Präventivmedizin zur Unterstützung des B-FAST-Projektes besteht aus den folgenden Personen:

Prof. Dr.
Joachim E. Fischer

Direktor, Projektleitung
B-FAST UMM


Bertil Baron

Data Analyst
B-FAST UMM


Christine Neumann

Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Projektkoordination B-FAST UMM

Manuel Plew

Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Kulturveranstaltungen

Maren Scupin

Chief Client Officer,
Arbeitsumfeld

Dr. Michaela Weber

Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Reisen, Publikationen

Simon Heim

Studentische Hilfskraft

Zoe Lichnock

Studentische Hilfskraft

Marietta Ostendorf

Studentische Hilfskraft

Anna Fee Wefelmeier

Studentische Hilfskraft

Aktuelle Neuigkeiten und Informationen

Verfolgen Sie die aktuellen Projekt-Entwicklungen und schauen Sie sich unsere Publikationen an.